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Ich bin Fanz Heiß und heiße Sie hier auf meiner Seite herzlich willkommen.
Erfahren Sie hier mehr über die Geschichten die ich als mein Hobby schreibe.
Mine Brötchen verdiene ich zwar als Programmiere, so kann es auch schon mal vorkommen, dass Sie hier neben Büchern auch Programquelltexte runterladen können. Doch in meiner Freizeit fühle ich mich doch eher als ein Autor.

Entdecken Sie auf meiner Seite nicht nur mehr über mich sondern vor allem auch über eine SiFi-Geschichte für Erwachsene die in einer Anspruchsvollen, doch meiner Leserfreundlichen Sprache geschrieben ist und noch immer geschrieben wird.
Und tauchen Sie in meine Fantasy Liebesgeschichte ein die in vier Büchern passend zu meinem Lebensende, so gegen 2065, vollendet sein soll. Die ganz so geschrieben ist wie ich unsere deutsche Sprache als schön empfinde, auch wenn es sich mir doch auch eher recht schwer erwies jemanden der unsere Sprache im Altag auf ähnliche Weise mag zu finden.

Seite des Tages
Die Schule des Lebens
Mavric

     Verschwommen leuchtete der, dunkel verschmutzte, Rand einer hellbraunen, fast weisen Feder leicht gelblichblau von einem, sich dicht über ihm spiegelnden, durch die Luft zuckenden Blitz auf. Im düsteren Schimmer unter einer dichten nächtlichen Wolkendecke, rollten so viele Wassertropfen an den Federn hängend über diese und seinen Bauch unter einem welligen, geschlossenen Film Wassers verschwimmen ließ. In einem endlosen Strom rann das Wasser zwischen den beiden gefiederten Beinen des Adlers, aus einer sich sammelnden Blase hinab. Unter dem Adler, gemeinsam mit Wasser, das über dessen Flügel und an seinen Beinen entlang rann, in alle Richtungen über die rotbraune metallen Kuppel eines Hauses floss. Die Flügel eng an den Körper pressend, und die Schwanzfedern fast gänzlich gegen Boden gerichtet habend, um dem Regen wenig zu bietend auf das er einhämmern konnte, spürte er dennoch deutlich das Wasser durch jede seiner Poren in seine Haut eindrang und ihn bis auf die Knochen aufweichte. Nicht sonderlich glücklich aussehend, ließ er seinen gesenkten Kopf leicht greisen, um über die kleine altertümliche Stadt vor ihm zu blicken. Seinen Kopf und Blick, immer wieder von einer Fackel, einem Fenster zum nächsten wandern lassend, bis der Regen auch das letzte Licht aus einer Flamme in der feuchten Luft verklimmen lies. Das Wasser in der immer dunkleren, häufig von Blitzen durchzuckten, Nacht deutlich über ihn fliesen fühlend, hab er schließlich sein Haupt und streckte seine Wirbelsäule durch, wobei er eine tropfenförmigen schwarzen Punkt in Mitten seines hellbraunen, fast weisem Halsgefieder in die Welt hinaus zeigte, während er einen kleine Wand aus Wasser von seinem Rücken und seinen ausbreitenden Schwingen wie einen Mantel, den man beim hastigen Aufspringen von siech wirft um leichter und flexibler zu sein, abschüttelte. Kaum einen Moment in jener beeindruckenden Haltung und Spannung in seinem Körper haltend, sprang er kaum sichtlich nach vorne und schlug seine Flügel kraftvoll nach unten, während er der Kuppel folgend schwebte, bis er sich entlang einem weiten Bogen erhob um über die kleine Stadt zu fliegen. Weit zog er seinen Flug in einem Bogen über die überwiegend weißen Fachwerkhäuser und ersten wenigen Steinhäuser, die sich mit ihren kleinen Kräutergärten entlang wirrer Wegen in einem Ei um die Kirche mit ihrer Kuppel und dem Marktplatz erhaben. Eine sanfte Ruhe ausstrahlend, glitt der Adler weiten Schwingens fast ohne Schläge durch die von den Blitzen durchzuckte Nachtluft, einer kleinen schlammigen Straße, aus einem sich öffnenden Tal einem mächtigen Stromes folgend. Ohne hast, lies er seinen Blick über den langsam befestigten und breiter werdenden Weg, der sich nach einiger Zeit teilte und in zwei Richtungen gemeinsam dem Fluss bis ans Delta in einer kleine Stadt, errichtet aus Angerußten roten Ziegelsteinen, nach einem deutlich geortneterem Stadtplan, folgte. In einem wagen halbgreis, der seine offene Seite zum Meer hin trug, schloss die kleine Stadt einen Hafen in sich ein, der sich entlang zweier Flüsse des Deltas, durch die gesamte Stadt zog und seine Piere deutlich in die breiten Flussbette ragen lies. Zu beiden Seiten noch etwas vom Delta weg gewachsen seiend, umhüllte die kleine Stadt auf der Seite des Hafens, einige Fabrikhallen, während sie zur andern Seite hinter den nahe zusammenlegenden Kirche, Marktplatz und Unterhaltungsplatz den Hang mit Wohnhäusern hinauf gewachsen war. Über den Rechten Villenrand der Stadt, etwas übers Meer hinausfliegend, folgte er einer schmalen Ziegelküstenstraße die sich an der Klippe entlang schlängelte. Nach kurzem in geringer Höhe durch die Gischt des Mehres fliegend, dessen Wellen sich zwischen den Felsen vor der Klippe brachen, schwang er sich wieder mit einigen wenigen kräftigen Schlägen in die Höhe direkt über einen kleinen Platz hinter einer Stabielen Mauer, auf der neben einem Kontrollhäuschen nur zwei Busse und drei Atalarihen die sicher über eine steinerne Brück zielte, über welche die Straße die kleine schluchtartige Einkerbung im Felsen in eine weiter Wand führte, hinter der sich ebenfalls einige Soldaten mit ihren Gerätschaften verbarrikadiert hatten. Wild durch endlos fiele Blitze tanzend, schwebte der Adler rasch an der Steilen Felswand empor, ehe er sich jenseits einer kleinen Ebene auf der nur ein par Bäume und zwei Blockhaushütten standen über einen teils flachen, teils steilen Hang gleiten lies, bis sich unter ihm schließlich ein kleines Städtchen um eine ausgedehnte Innenstadt und Raumreduzierten Industrieanlagen erhob, von wo er einen engen Boden nach links folg. Die Stadt kaum erreicht habend, folgte er einer zweispurigen, Baulich getrennten Straße, zu einer sich durch das Land ziehende nur noch hüfthohen Mauer und einer Schranke die es erlaubte vereinzelte Kontrollen durchzuführen, doch regulär einfach nur noch offen stand. Mit etlichen Schlägen wieder an Höhe gewinnend, folgte er schließlich einen erneut, zu seiner linken fliegend, einem Strom durch das Land, bis zu einer gut ausgebauten fierspurigen Asphaltstraße, über die sich zwei leuchtende Strömen an einem kleinen Häuschen zwischen einem kniehohen Holzzaun hindurch schoben. Nicht weit hinter jener Grenze über einer offenen, grünen und wohl beleuchteten Stadt mit weiten Parks und fast nur noch mehrstockigen Häusern aus Ziegelstein und einigen aus glattem Beton lies er sich hinreisen dem Fluss zu seiner rechten zu folgen und erst über dem Meer, nicht weit vor der Küste der kleinen Insel wieder einen Linksbogen zu fliegend, bis er schließlich über eine riesige leuchtende Stadt aus verglasten Bauten flog, die sich in den Ozean bohrte und flog auf einem recht direkten Weg zurück auf einen leuchtenden Punkt im Tal hinter einem das Land teilenden Bergrücken zu. In einiger Höhe über den kleinen Grenzstein, nahe eines Dorfes, errichtet zu beiden Seiten der Grenze, ohne eine Narbe aufzuweisen, fliegend, das seine Krallen jedes Harr das auf dem Stein läge herunter schlagen würden, eröffnete sich ihm als bald das Tal mit einer weiten Stadt, die in die Höhe gewachsen war und sich noch immer mit ihrem Kern in einem Ei um einen freien Platz und die Kirche mit ihrer vergrünten Kuppel legte, während ihre jüngeren Teile eine Parklandschaft mit Laboren und Sporteinrichtungen in sich einschlossen. Nun nicht mehr aufhörend heftig und kraftvoll zu schlagen, erhob er sich über die untersten Wolken, in mitten einer dank der zuckenden Blitze stets taghellen Welt des Himmels, in der sich alles vom Sturm durch die Welt schleudern lassen musste. So dauerte es nicht lange, ehe sich der Adler fallen ließ, einem Blitzschlag zu entgehen. Jenem Blitz so nahe gekommen seiend, dass sich das Wasser zwischen seinen Feder in Dampf verwandelte und an seinem Bauch entlang aufstand, während er seine Flügel hinter sich her hängen lassend, rücklings in die Tiefe Stürzte, wie ein lebloser Körper der zu Boden stürzte. Als fiele er Ewigkeiten rollend durch die Luft, schlug er eben in dem einem Moment mit seinen Schwingen, der die Entscheidung für ihn in sich trug, auf einem Felsen zu zerschellen oder sich zu fangen und seine Krallen sanft in den felsigen Wipfel des mittleren Berges zu schlagen.
     Noch einmal senkte er seinen Kopf und legte seinen Schnabel kurz unter seine sich langsam wieder an den Körper heranschmiegenden Flügel, ehe er sie wieder drohend erhob und seinen Kopf zornend nach unten blickend in die Höhe hab. Doch begann er nicht mit ihnen zu schlagen, da das Wasser das seine Fendern durchdrang und ihn umgab begann in einer nur langsam stärker werdenden Dampfsäule auf zu stiegen und an ihm vorüber zu strömend in die Höhe verschwand. Nach nur wenigen Moment wohl gewärmt und getrocknet, bagann schließlich auch die Sonne wieder auf den Adler und die bergspitzer nieder zu lächeln, während sich über dem Adler ein schwacher Dunst abzeichnete, während seine Federn begannen leicht aufgewirbelt zu werden, als ginge ein gezielter Luftstrom oder eine streichelnde Hand mit ihren Fingerspitzen tief durch sie. Nicht mehr lange dauerte es ehe sich die ersten Federn los rissen und wenig über ihm in einer Flamme wie auch seine übrigen Federn und Haut aufging. Doch fiel er nicht verbrennend nieder, da sich jede seiner Zellen außer den Knochen begann zu erheben und eine Flamme in seiner Gestalt über ihm in den Himmel aufsteigen lies. So stand bald nur noch sein Skelett unfähig sich irgendetwas zu beugen auf der felsigen Bergspitze, während der Fels angetrieben von einem rasch heller werdendem Licht in winzigen Stückchen begann an ihm vorbei in die Höhe zuschnellen, bis das Licht selbst den Adler in sich verschlang und sich in einem bis zum Horizont und deutlich weiter als die Strände und Klippen der Insel reichten, reichenden Feuerball, der die gesamte Insel in sich verdampfen ließ, während er alle Weiten jener Halbwelt in ein gleißend helles Licht tauchte und den Sturm verblassen ließ.

     Ein halbes Leben zuvor.
     Nur auf einer der kleinen saß noch ein Schüler, der dem Lehrer aufmerksam zu hörte. Es waren keine Sonderstunden. Der Lehrer vermittelte seinem Schüler ganz normal wie es über die Jahrhunderte zuvor auch gemacht wurde, die verschiedenen Sprachen die es in dieser Welt noch gab, auch wen es zwei tausend Jahre, nach ihrem gemeinsamen Stamm eigentlich immer noch nur Dialekte waren und kaum ein Mensch Schwierigkeiten hatten irgend einen anderen auf der Welt zu verstehen. Sein Schüler war nicht schlecht, er begriff sogar recht schnell und gut, doch er war leider seit drei Jahren auch der einzige Schüler, den der Lehrer hatte. Von früh morgens bis zum späten Nachmittag, unterrichtete er den Sohn des Stadtkommandanten, an fast jedem Tag das Gefühl habend, dass ihm der Junge immer dichter kam und es nicht mehr lange dauern konnte, ehe er ihm nichts mehr beibringen konnte. So hob er schließlich seinen Blick, als ein mittelgereifter Mann in den Raum trat, an diesem Tag seinen Blick leicht betrübt mit einem lachenden Auge, da der Junge einen riesigen Satz gemacht hatte und eine der Grundfragen in ihrer Sprache fast ganz von alleine verstanden hatte, an deren Lösung er einst selbst fünf Jahre hatte studieren müssen.
     „Was schauen sie so betrübt drein? Sie haben doch nicht etwa schon wieder Angst ballt arbeitslos zu sein, oder?”
     „Bei den Fortschritten die ihr Sohn macht, droht dies schon bald so zu sein.”
     „Ganz gleich wie gut sich ein Schüler entwickelt, er bleibt doch zumeist hinter dem Lehrer zurück, wenn er nur von dessen Wissen lernt.”
     „Nur ist ihr Sohn Herr Karmule längst dazu übergegangen selbstständig zu denken.”
     „Hervorragend Mandale, du machst mich stolz.
     Und wie gefällt dir der Unterricht?”
     „Ich lerne immer wieder was Neues und es ist ja auch interessant, aber irgendwie ist es doch auch immer wieder das Selbe.
     Ich würde einfach gerne mal wieder raus kommen.”
     „Schatz, du weist doch, dass der Sturm nach über einem Jahrzehnt immer noch stärker wird, und zunehmend giftiger werdende Luft auf das Land niederdrückt.”
     „Es währe doch nicht so, als könnten wir uns vor dieser nicht schützen.”
     „Wohl wahr. Ich werde sehen was ich tun kann, damit wir am Wochenende mal wieder wandern können. Was sagst du dazu?”
     „Dass währe schön.”
     „Dann lass uns nun nach Hause gehen.”
     Den Lehrer beide noch verabschiedet habend, gingen sie schließlich neben einander durch die Gänge des weiten Regierungskomplexes der Stadt. Noch nicht einmal sonderlich weit gekommen seiend, kam schließlich ein Bote auf sie zukam.
     „Herr Karmule, einen Moment bitte.” „Was gibt es den?”
     „Eine wichtige Information für sie.”
     „Sie sehen doch, ich bin nicht mehr im Büro, kann das nicht warten.”
     „Sir, sie hatten explizit darum gebeten über dieses Thema egal wo informiert zu werden.”
     „Der Arzt,”
     seufzte der alte Karmule bereits, ehe er nach einem schlichten bejahen weiter nach frug:
     „Was hat er den nun schon wieder gemacht?”
     „Das ist mir irgendwie nicht ganz klar geworden.
     Er ist wohl wieder ins Labor gegangen. Jedenfalls, haben sich die anderen Ärzte bereits wegen irgendeinem Krach beschwert.”
     „Mandale, es tut mir leid, aber es sieht aus, als würde sich unser Weg nach Hause etwas weiten. Sieht so aus, als müsste ich da noch mal nach dem rechten sehen.”
     Mandale mit nehmend, ging der alte Karmule im inneren des Regierungstraktes der Stadt tief in das Gebäude etliche Stockwerke unter die Oberfläche, schließlich einem rütmischen bald schon laut genugem Lärm entgegen gehend, als dass die Glastüren zu den einzelnen Zimmern bereits zitterten. Schließlich an dem Raum angekommen seiend, aus dem der Krach kam. Selbst auf heftigstes anklopfen, das bereits einem heftigen Schlagen gegen die Tür glich, keine Reaktion erhaltend, trat der alte Karmule schließlich in den Raum, es noch während er die Tür öffnete bereits bereuend, legte sich dich alsbald ein schwaches Piepsen auf seine Ohren. Bis an einen reifen Man rantretend diesen anzutippen, sich dessen Aufmerksamkeit bewusst werden musste er doch aus Leibeskräften schreiend, den Mann wenigstens wissen zu lassen, dass er scheinbar etwas von ihm wollte. Selbst wenige Momente später nicht mehr hätte sagen können, was er wirklich gesagt hatte, war seine Stimme doch in dem Krach untergegangen. Warten müssend, bis der älter Mann endlich den Krach abschaltet setzte er noch einmal an, im ersten Moment noch dazu neigend, zu schreien:
     „Was soll dieser Krach?!”
     „Ich bitte sie, ihr Gefühl für den Rühtmuss des Basses, der Gitarre und des Schlagzeuges kommt nicht von sehr weit her, oder?”
     „Was sollte ich aus dem Krach raushören können?”
     „Das ist guter alter Rogen Rwole. Die wohl beste Musik die es je gab.”
     „Wo haben sie die Aufzeichnung her?”
     „Die hat mein alter Herr einst in irgend einem Archiv entdeckt.”
     „Und wieso müssen sie die über die Kommanlage abspielen? Ihnen ist doch klar, dass ich sie bereits ermahnt hatte, sich an die Vorschriften zu?”
     „Ja, da war was, aber ich habe sie doch nur in meinem Büro abgespielt.”
     „Mavric, sie haben sie auf der halben Ebene abgespielt.”
     „Ach du scheiße.”
     „Und was soll dass eigentlich sein, dass sie einen Genesungstank auf ihrem Tisch liegen haben? Dass ist doch gar nicht ihr Spezialgebiet. Und vor allem nicht die Reparatur.”
     „Och, der hier Funktioniert noch immer einwarnt frei.”
     „Und was machen sie dann damit? Nun lassen sie sich nicht alles aus der Nase ziehen.”
     „Wie sie ich habe mich gefragt, wieso wir, den Frauen immer nur einen Embryo einpflanzen.”
     „Mavric, als Arzt sollten sie schon wissen, dass die Kinder stärker werden wenn sie den in ihrer Mutter den gesamten Platz hatten.”
     „Sie sind gut Informiert. Aber deshalb ja der Genesungstank.”
     „Ich kann ihnen nicht ganz folgen.”
     „Sehen sie selbst.
     Ich konnte dieser Frau fünf Embryos einpflanzen und alle haben genug Platz,”
     zeigte Mavrik dem alten Karmule das Innere des Tankes. Dem Arzt nicht so recht glauben wollend, beugte sich Karmule vor, alsbald wissend, dass er dies bereuen würde. Schließlich über die Kante des Tankes hinweg sehend, erkannte er eine Junge Frau, die vielleicht noch ein bis zwei Duzend Kinder in ihrem Leben hätte gebären können, ehe sie zu alt werden würde, wie sie in dem Tank lag. Ganz offensichtlich war sie betäubt worden, jedenfalls lag sie in dem Wasser absolut regungslos einen Schlauch in ihrem gequält geöffneten Mund, dessen aufgeschwollener Hals wirkte, als steckte dort noch immer etwas drinnen. In den Armen steckten der Frau mehre Nadeln, die an einige Beutel mit Flüssigkeit angeschlossen waren. Seinen Blick schließlich über den Bauch wandern lassend, wurde es Karmule übel, war der Frau der Bauch doch von den Rippen bis zum Schoß aufgeschnitten und ihre Hautlappen auf nach außen hin weggeklappt worden. Aus dem innersten wie auch aus den Wänden der inneren Haut waren der Frau, Schnüre gewachsen, die sie mit fünf über ihr im Wasser schwimmenden Empreos verbanden. Im Schritt der Frau schließlich noch einen Schlauch sehend, der sich wie ein Slip um ihre Scharm legte, der zweifellos dazu diente den ausgeschiedenen Nahrungsbrei und den Worin aus ihr hinaus zu bekommen.
     „Echt sie sind Krank.
     Aber nun mal ehrlich Mavrik, wie viel Energie verbraucht das Teil den?”
     „Das ist ja das Geniale. Gar keine.
     Im Gegenteil. Es hat die Rockmusik mit Energie versorgt.”
     „Wie soll dass den Gehen?”
     „Naja, wir haben die Körperfunktionen der Frauen fast bis null gesenkt. Damit müssen wir ihnen deutlich weniger geben als all den anderen und sie erzeugen immer noch Wärme und einen schwachen Elektrischen Fluss.”
     „Also wen ich mich nicht vertan habe, könnte dies unser Probleme mit den zu wenigen Soldaten und mit der Energieversorgung lösen.”
     „Aber das mit den Soldaten ist doch nur kurzfristig.”
     „Naja, eigentlich sollten die Frauen mehrmals hintereinander Kinder Tragen können, ehe ihre Körper gänzlich ausgelaugt sind.”
     „Ja, aber eine Frau kann doch normalerweise bis zu zwanzig mahl gebären?”
     „Eben, sie kann zwanzig vielleicht dreißig Jahre lang Leben spenden. Hier aber spendet sie je jedes Jahr das vielfache an Leben. Also müsste sie um den Status quo zu erhalten gerade mal fier Jahre durchhalten. Ich schätze aber das geht noch öfters und zudem wenn sich der Prozess als Brauchbar erweist, könnte vielleicht sogar die Anzahl der Kinder noch erhöht werden. Mit etwas Glück liefert uns eine einzelne Frau schließlich um die Hundert Soldaten. Aber dass muss man noch abwarten.”
     „Mavric, ich verwarne sie nochmals wegen dem Krach und hoffen sie dass die Frau ihr Pensum erreicht, sonst kriegen sie noch richtig Ärger!”
     hob der alte Karmule mahnend seinen rechten Zeigefinger.

     Schließlich wand sich Karmule wieder, Mandale mit einem kleinen Schock erblickend, wie er immer noch an der Tür stand, zu Mavric um. Sich mit einem mal eilend, seinen Sohn wieder aus der Anlage und von dem verrückten Arzt weg. Von Mandale als bald gefragt worden seiend, was dass war, verwies der alte Karmule seinen Sohn, es sei weder der rechte Ort noch die rechte Zeit, doch fragte ihn sein Sohn als sie schließlich wieder unter sich wahren:
     „Was war das für ein Zylinder?”
     „Das war ein Gerät, das Schwerverletzten hilft am Leben zu bleiben und wieder gesund zu werden.”
     „Kommen da viele Soldaten rein.”
     „Nach dem unsere Feinde erkannt haben, dass wir viele Verwundete noch retten können, stellt er sicher, dass auch diese Geräte keinen Nutzen mehr hat.”
     „Und was hat der Arzt dann mit dem Teil gemacht?”
     „Wir nutzen sie Frauen in der Schwangerschaft zu unterstützen. Dadurch reifen ihre Kinder etwas schneller und ihre Körper leiden nicht so sehr.”
     „Aber dafür hat er sie nicht genutzt oder.”
     „Eigentlich schon. Nur dass er die Frau in einen Zustand gebracht hat, in dem sie ohne den Abberat nicht mehr überleben kann.
     Aber nun genug.
     Was wollen wir mit den Abend machen?”
     „Wie währe es die Taschen zu packen und für morgen alles vor zubereiten?”
     „Anversich eine gute Idee, aber nun mal ehrlich, fürchtest du ich würde unseren Ausflug ins Wasser fallen lassen?”
     „Es kommt doch schon mal gerne vor, dass noch in letzter Minute was dazwischen kommt.”
     „Dann sollten wir vielleicht wirklich heute Abend noch packen und morgen frohe ganz früh aufbrechen, ehe der Tag beginnt,”
     gingen die Beiden schließlich durch die Straßen der Stadt nach hause, wo seit dem ein Sturm vor ein paar Jahren aufgezogen war und giftige Luft unter sich herdrückte kaum noch jemand außerhalb eines Fahrzeuges unterwegs war und die wenigen die es dennoch wagten eine filternde Maske oder doch gleich ein Sauerstoffgerät nutzten. Vor allem in den Städten, wo die Luft seit je her nicht sonderlich gut war spürte man die Giftluft des Sturmes besonderst. Kaum da sie in einem der großen alten Häuser nahe am Stadtkern angekommen war, dass bereits umgebaut war und gegen die Luft neue Fenster bekommen hatte, machte der alte Karmule den Wetterbericht an, zu erfahren wo die Tiefdruckgebiete waren und wie sie am kommenden Tag wandern sollten, ehe er sich mit Mandale die Karte ansah, fest zustellen wo sie wandern gehen konnten.
     „Nun Mandala. Der Sturm soll morgen nördlich und östlich der Stadt schlechte Luft bringen. Was hältst du also von einer Thure um den See im Süden?”
     „Wie früher.
     Aber Vater. Sagen sie endlich etwas darüber wie lange es noch dauert, bis sich der Sturm endlich mal verziehen wird.”
     „Ich glaube die verstehen immer noch nicht wieso sich der Sturm überhaupt halten kann.”
     „Stimmt es dass er der Nebel des Krieges ist?”
     „Es wirkt fast so. Jedenfalls macht er es uns recht schwer unsere Truppen im Schlachtfeld zu koordinieren. Aber der Krieg des Nebels meint eher die Ungewissheit was dort vor sich geht wo man gerade keine Beobachter hat.
     Aber nun genug davon. Wir wollen morgen früh raus, also ab ins Bett. Ich werde noch unsere Taschen packen.”
     Wie es ihm gesagt wurde aus der offenen Küche die direkt an den weiten Eingangsbereich grenzte, ging er durch das aus dem Eingang hervorgehende weite Wohnzimmer in den hinteren Gang der unter anderem zu seinem Zimmer führte. Noch ehe er in sein Zimmer ging im Bad am Ende des Ganges seine Zähne putzend und sich waschend, suchte er schließlich doch den raschen Schlaf. Sich auf den kommenden Tag freuend und vielleicht etwas zu sehr einschlafen wollend, schaffte er es doch erst nach einer ganzen Weile endlich in den erholsamen Schlaf zu fallen. Schließlich nicht sehr lange geschlafen habend, wurde Mandale bereits wieder von seinem Vater geweckt als die Nacht noch finster war:
     „Los geht’s. Wehr den Tag verschläft muss sich nicht wundern wenn er nicht ereicht.”
     Von seinem Vater wieder alleine gelassen sein, quälte er sich schließlich aus dem Bett bis ins Bat. Erst einmal ganz entspannt das Klo aufsuchend, fand er sein Ende erst als sein Vater wieder klopfte und stand schließlich auf sich Hände und Zähne zu putzen. Mit noch etwas zusammen geklebten Augen schließlich wieder in das Wohnzimmer und zu dem Eingangsbereich kommend, wo sein Vater bereits mit einem Becher und einer Stulle wartete. Während des Frühstücks ganz allmählich wach werdend, folgte er seinem Vater schließlich hinaus auf die Straße sich da er den letzten Schluck aus dem Becher genommen hatte schließlich die Stoffmaske aufsetzend, während sein Vater bereits mit einem Soldaten am Geländewagen sprach. Von seinem Vater gewunken angehalten werdend sich zu eilen, stieg er rasch ein, während sein Vater vor dem Wagen schließlich auf die Beifahrerseite ging und sich selbst neben den Fahrer setzte. Nur noch einem Moment warten müssend, ehe sich der Soldat hinter das Steuer gesetzt hatte, musste er diesem schließlich nichts mehr sagen, ehe dieser los fuhr. In einem raschen Bogen zur Rechten schließlich südöstlich aus der Stadt fahrend, brachte er sie noch ehe das Morgengrauen so recht verschwunden war etliche Kilometer vor die Tore der Stadt bis an den Rand eines weiten Sees der zwischen den Bergen lag. Unter den ersten Sonnenstrahlen im Rücken schließlich zu dem See nieder gehend, folgten sie bald schon dem Ufer immer mal wieder über einen kleinen Ausläufer des Bergrückens kletternd. Bis die Sonne schließlich über den Berg kam schließlich ein gutes Stück in den Süden gewandert seiend, merkten sie doch nicht so recht, dass diese nun endlich aufgegangen war ehe sie gegen Mittag endlich eine kleine Pause machten und über den See der Stadt entgegen sahen. Dort war der Tag dunkel wie die Nacht, obwohl die Sonne hoch am Himmel noch deutlich zu erkennen war, da sich ein Ausläufer des Sturmes eines Vorgelagerten Bergrückens gleich vom Norden her über diese geschoben hatte das Land vom Rand des Sees bis über die Stadt hinweg in die Dunkelheit seines Schattens hüllte. Ein paar Brote gegessen habend, wollten sie sich gerade wieder auf den Weg machen, als ihnen bereits von der anderen Seite her ein Wagen entgegen kam. Den wagen rasch als einen der eigenen erkannt habend, gab sich der alte Karmule keine Mühe sich vor dem Wagen zu verbergen, während sie einige Schritte zurück und bereits dem Wagen entgegen gingen.
     „Was ist den jetzt schon wieder loß?!”
     fragte er den Fahrer deutlich unerfreut darüber gestört worden zu sein, doch ohne ihn anzuschnauzen.
     „Sir, es ist Mavric. Sie sollten sich dass lieber mal ansehen.” „Was hat er den nun schon wieder gemacht.”
     „Sir, ich habe das nicht so ganz verstanden.”
     Eilends auf die Stadt unter dem Sturm zu fahrend, brachte sie der Fahrer direkt zurück zu einem der großen Gebäude im Zentrum, dass vor allem in die Tiefe ging und so noch viel größer war als es vermuten ließ. Aus der bereits unterirdisch angelegten Garage seinen Weg in die Tiefen zurück suchend, achtete sein Vater neben seinem Weg nur darauf, dass er an seiner Seite Blieb und sich nicht all zu weit umsah. Durch die endlosen Reihen von Tanks gehen müssend, kehrten sie schließlich in die Laborebene zurück. Schließlich durch die Reihen der Labors gehend, als er näher kam in jedes hineinsehend, da sich Mavric ganz offensichtlich an seine Anweisung gehalten hatte und seine Musik deutlich leiser hörte, als dass sie auf sein eigenes Labor begrenzt war. Schließlich in dem Lärm des Labors an Mavric ran tretend ihn an zusprechen und sofort seine Aufmerksamkeit bekommend, stellte dieser ohne darum gebeten worden zu sein, direkt die Musik aus.
     „War die Musik schon wieder zu laut?”
     „Fand ich jetzt nicht wirklich.
     Mavric, der Soldat der mich geholt hat, hatte nicht so recht verstanden was hier vor sich ging, ich wollte daher doch mal nachfragen, was sie seit gestern getan haben könnten als dass man mich schon wieder rufen musste.”
     „Sir, ich habe nur meine Forschungsarbeiten fort gesetzt. Und bin fast nur hier drinnen gewesen.”
     „Und was haben sie gemacht um ihre Arbeit, oder zumindest was sie als solche bezeichnen fort zu setzen?”
     „Über wiegend natürlich den Zustand der Frauen überwacht.”
     „Wie, es war doch gestern nur eine!?”
     „Mir ist nach dem sie gegangen waren aufgefallen, dass in der Kammer weil sie je für ganz andere Körper gedacht war noch recht viel Platz war. Also habe ich mich gefragt, wie ich den Raum besser nutzen kann.”
     Seinen Blick nur langsam auf die Glasfläche des Tankes richtend, hinein zu sehen, ohne zu bemerken, dass Mandale sich das ganze bereits genau ansah, wurde dem alten Karmule direkt übel als er erkannte was dort in dem Tank war und trat schließlich sich die Hand vor Augen haltend und den kopf schütteln etwas zurück gegen seine Übelkeit an zu kämpfen, während Mavric wohl vor allem Mandale erklärte was er getan hatte:
     „Sir, ich habe der Frau erst einmal Arme und Beine abgebunden, bis nur noch ganz wenig Blut durch diese Floss. Dann habe ich ihre Adern mit einander vernähet so dass ihr Blut in den Stümpfen direkt wieder zu ihrem Herzen zurück fließt. Und schließlich die Verbindung in die Arme und Beine entfernt.
     In diesem Zustand habe ich sie erst einmal beobachtet, ihre Werte überprüft und fest gestellt, dass trotz gleich bleibender Blutwerte, zwar der Druck stieg aber vor allem das Herz deutlich langsamer schlug und auch die Atmung etwas flacher wurde. Selbst in den fünf Föten war eine Positive Veränderung zu bemerken. Nach den Daten, auch wenn es nach einigen Stunden noch recht wenig gibt, wodurch sie abweichen können scheint sich deren Wachstum etwas beschleunigt zu haben.
     Naja, heute Morgen habe ich der Frau dann schließlich die Arme und Beine ganz abgenommen und sie in den Fußteil der Röhre gelegt. Nach dem ich dann den Platz bedarf geprüft hatte, habe ich mir einen Techniker kommen lassen und ihn gebeten mir hier dieses Trennstück einzusetzen.”
     „Und was soll dann da oben hin.” „Nun, im wesendlichen wollte ich erst einmal nur prüfen wie klein zukünftige Kammern gebaut werden könnten, doch dann ist mir klar geworden, dass ich nun Platz für eine zweite Frau hatte, die mir auch vor knapp zwei Stunden gebracht wurde,”
     ging Mavric mit Mandale schließlich um den Tisch während auch Karmule wieder rüber kam und zog ein Lagen von einer jungen Frau die bereits ohne Beine nackt bewusstlos auf dem Metalltisch lag und an etliche Schläuche angeschlossen war. Die Arme Festgebunden im rechten Winkel von dem Tisch weg, hatte er die Haut bereits durchtrennt und das Fleisch gelöst um die Adern frei zu legen, die er zwar bereits verbunden aber noch nicht gelöst hatte.
     „Fass sie ruhig an, ihre Brust ist noch ganz zart,”
     griff er schließlich selbst nach dem Busen der Frau etwas über ihn zu streichen und zwischen den Fingern zu prüfen, da er sah wie Mandale die Frau musterte.
     „Sind sie Wahnsinnig. Los Mandale geh auf den Gang und warte an der Tür,”
     erhob der alte Karmule schließlich seine Stumme wieder, und fuhr Mavric an, wartete jedoch noch bis sein Sohn aus dem Raum getreten war, ehe er den Arzt weiter anschrie:
     „Was geht eigentlich in ihrem Kopf schief, dass sie immer noch eins drauf setzen müssen?
     Wieso konnten sie es den nicht bei der einen Frau belassen und wieso mussten sie auch noch zwei Frauen verstümmeln?”
     „Es scheint recht deutlich zu sein, dass die Frauen in diesem Zustand mehr Energie für die Kinder bereitstellen, und nun mal ehrlich, die Frauen selbst haben doch nicht wirklich eine Bedeutung, oder? Wichtig ist doch nur, das die Solldatenzahl stimmt?”
     „Und was wen der Krieg vorbei ist oder einem Würdenträger mal eine geschenkt werden soll.”
     „Ich bitte sie, ich hoffe wie alle anderen darauf, dass wir endlich siegen, aber dafür sind viele Soldaten von Vorteil. Und Sir. Nach dem Krieg können wir doch einfach noch ein paar Frauen gebären lassen. Außerdem redet doch keiner davon alle zu modifiziert.”
     „Was soll ich nur mit ihnen machen damit sie das endlich begreifen, sie haben den Ball flach zu halten, und die Frau, aus der ja jetzt schon wegen ihrer Unfähigkeit zuzuhören zwei geworden sind, einfach nur zu beobachten und stabil zu halten, bis die Kinder endlich geboren sind. Belassen sie es doch einfach mal dabei.
     Verdammt ich bin ihnen schon weit entgegen gekommen weil ich einfach glauben will, dass sie wissen was sie da tun. Aber noch ein Fehlschritt und ich muss etwas gegen sie unternehmen. Und glauben sie mir, dann ist es egal, ob sie hier Erfolge vor zeigen können oder nicht!”
     „Sir, wenn das hier klappt würde ich gerne mit Mädchen experimentieren um zu verhindern dass sie all zu groß werden während sie ihre Gebärmutter dennoch vol entwickeln.”
     „So jetzt reicht es! Bringen sie beide Frauen stabil. Ein anderer Arzt wird sie überwachen.
     Und sie werden am Montag ins Feld versetzt! Es kann ja wohl nicht angehen, dass sie ihre Klappe einfach nicht halten können.”
     „Aber Sir, ich bin im Feld doch völlig unterfordert.”
     „Dass sollte ihnen dann ja wohl endlich mal Gelegenheit geben über ihr benehmen nach zugeben. Wenn sie ihre Tour dort aber einfach weiter reiten, dann werden sie schon recht bald erkennen, dass sie ihr neuer Vorgesetzter einfach erschießen lassen wird!”
     Wutendbrand stürmte der alte Karmule schließlich aus dem Labor und fast noch an seinem Sohn vorbei, zu dem er sich um seine Fassung ringend nur kurz wand und ihm ein kurzes viel zu strenges Wort zukommen ließ ihm zu folgen.
     Etliche Stunden bis in den späten Nachmittag hinein brauchend sich wieder zu beruhigen, nach dem er Mavrics Versetzungsbefehl längst unterschrieben hatte, suchte Karmule schließlich seinen Sohn auf sich zu entschuldigen.
     „Vater. Wer war Mutter?”
     „Sie war, einst ein Geschenk für meine erstes erfolgreiches Kommando.
     Sie war vorher selbst eine der Frauen die künstlich befruchtet wurden und dann ihn eine dieser Reifekammern gelegt wurde zu schlafen, bis ihr Körper für ein weiteres Kind bereit war.
     Doch sie war unversehrt und glaube mir, wir beiden hatten ganz so wie es sein sollte viel Spaß miteinander.”
     „Musstest du sie wieder hergeben.”
     „In gewisser Weise. Aber sie ist nicht wieder in einem der Tanks.
     Als die erste Front dieses Sturmes auf uns zukam, hatten wir noch keinerlei Ahnung was er war. Er war überraschend irgendwo auf der Welt entstanden und zog zunächst recht klein aber stetig wachsend über den ganzen Planeten. Und so wie es deiner Mutter erging, die Arglos seine giftige Luft atmete, erging es ungezählten Millionen. Sie hatten nie eine Changse. Die Giftluft verätzte ihre Lungen und Atemwege.
     Ja sie haben deine Mutter dann noch einmal in so eine Kammer gesteckt, aber es war zu spät. Ihr Gehirn und ihre inneren Organe hatten schon zu wenig Luft bekommen und waren zu schwer geschädigt. Die Maschine schaffte es damals gerade einmal sie am Laben zu halten. Aber sie währe nie wieder von Nutzen für unsere Gesellschaft geworden und die Frau die ich geliebt hatte währe sie ganz sicherlich nicht mehr geworden.”
     „Also wurde sie Schlussendlich aufgegeben.”
     „Ja. Und nun bist du alles was mir von ihr geblieben ist.”
     „Hättest du sie gerne behalten? Auch wen du mich dafür nicht bekommen hättest”
     „Keine Frage ich hätte sie gerne behalten, aber ich wollte auch dich nicht missen. Und Mandale. Ohne dich hätte man sie mir ohnehin wieder genommen. Weist du, wenn dir eine Frau geschenkt wird, die in diesen Kammern noch etliche Kinder hätte gebären können wird von ihr erwartet bis sie alt ist, weiterhin privilegierte Kinder wie dich zu gebären.
     Aber nun genug. Geh schlafen. Ich muss meine Gedanken wieder etwas ordnen.”

Familiengeschichte

     Am zweiten Tag des Wochenendes schließlich ausgeschlafen erst spät aufgestanden seiend, fand Mandale seinen Vater noch immer im Wohnzimmer auf dem Sofa sitzend, wie er sich alte Videos seiner Mutter ansah, doch irgend wann in der Nacht in sich zusammengesackt war und nun nur schlecht schlief, während sein Kopf soweit nach vorne geneigt war, dass er sich im Schlaf selbst würgte. So immer wieder mal seinen Kopf hebend nach etwas mehr Luft zu schnappen, fiel er doch immer wieder rasch in sich zusammen. Seinen Vater schließlich auf das Sofa legend, holte Mandale noch rasch eine Decke sie über seinen Vater zu legen, ehe er sich selbst ein Frühstück machte. Und den Tag damit die Videos der Frau die seine Mutter gewesen war, die er jedoch niemals kennen gelernt hatte an zu sehen. Erst am Nachmittag, erwachte sein Vater wieder. Es nicht wagend seinen Vater noch irgend etwas über seine Mutter zu fragen, aus Angst dieser könnte wieder so schwer verletzt werden, wollte er nun doch mehr erfahren:
     „Was war es dass du in deinem ersten Kommando erreicht hattest?”
     „Ich habe einen der Field Commander, die nach Dark Wolf kamen im Feld überlistet und schaffte es letztlich ihn gefangen zu nehmen. Das war das erste und bis lange auch das einzige mal, dass so etwas gelungen ist.
     Aber alle Kommandanten, die es schaffen einen auszuschalten werden wie Volkshelden gefeiert.”
     „Wie hast du es geschafft?”
     „Eigentlich ganz simpel. Ich habe ihn in eine Falle tappen lassen. Und hatte das Glück dass ich zwar genug Soldaten hatte die er töten konnte, bis er keine Munition mehr hatte, aber zu unfähig waren ihn zu töten. Am ende war zwar der größte Teil meiner Arme dahin, aber der FC hat sich ergeben.
     Ich würde es aber Keinem raten, dass auch auf diese Art noch einmal zu versuchen.”
     „Wieso?”
     „Um deine Beute zu Locken, und da ist es egal was du jagst, brauchst du etwas dass sie verfolgt. In unserem Fall war das eine kleine Stadt.
     Und naja. Es ist doch eher ungewöhnlich dass sich ein FC ergibt.
     Nein, es ist schön höchst ungewöhnlich, dass er sich so alleine in eine Gesicherte Einrichtung begibt, würde ich annehmen. Ihnen muss eigentlich klar sein, dass dies zu gefährlich ist. Aber dieser eine Wollte das raus holen was wir dort versteckt hatten. Naja, wir haben alle glauben lassen es währe dort gewesen. In Wahrheit jedoch war es die ganze Zeit über in Sicherheit.
     Und meistens bekommt man auch nicht die Gelegenheit gleich ein ganzes Dutzend Heere zu dirigieren.
     Du verstehst doch dass es glückliche umstände waren?”
     „Ja. Wen ich also jemals in eine Ähnliche Situation komme soll ich nichts auf Spiel setzen und den FC auf die Distanz ausschalten. Aber wie macht man so etwas?”
     „Wir hatten die Stadt ja umstellt. Raus gekommen ist also niemand.
     Die beste Option währe es gewesen, sie von außen nach innen in Schutt und Asche zu legen. Alles zu vernichten, was in ihr war.”
     „Und der Lohn währe der selbe gewesen?”
     „Das will ich mal meinen.
     Naja, ich wahr froh als ich nicht mehr auf den Kerl Acht geben musste. Und nach dem was ich erfahren habe, wurde er wenige Stunden nach dem ich ihn übergeben habe auch schon von seinen Kameraden befreit ohne uns auch nur eine einzige Information zu geben.
     Du siehst also, die Verluste ihn Gefangen zu nehmen wahren viel zu hoch.
     Und der Nutzen den wir dadurch hatten, war viel zu gering.”
     „Aber du hast geschafft was sonst keiner geschafft hat.”
     „Dennoch durfte ich mir einen Anschiss abholen, und wurde ermahnt sorgsamer mit meinen Soldaten um zu gehen.
     Ich erwarte dass du, dir immer vor Augen hellst deine Soldaten niemals als Kanonenfutter zu missbrauchen.
     Wir sorgen zwar dafür, dass es eine Menge gibt und nehmen dafür sogar in kauf, dass unsere Gesellschaft nicht gesund ist, aber jeder einzelne von ihnen ist ein Mensch und jeder einzelne kosstet uns viel bis er herangewachsen ist und ausgebildet wurde.”
     „Ist es dass was dieser Arzt macht.”
     „Ja, er arbeitet in so einem Zuchtbetrieb.
     Er war es vor zehn Jahren der erkannte, dass noch nicht ausgereifte Menschen in diesen Regenerationstanks schneller wachsen. Als ihm neben all den Soldaten eine junge Frau gebracht wurde, die gerade Schwanger war, weil sie schwer verletzt wurde.
     Er war damals frisch aus der Ausbildung gekommen und der einzige, der kühn und waghalsig genug war eine Frau in so einen Behälter zu packen.
     Naja, wir erkannten damals, dann nach dem ihre Wunden verheilt waren, dass sie ein Kind in sich trugen. Und er bat darum die Gelegenheit zu nutzen, sie zu beobachten, bis das Kind geboren währe. Und seine vorgesetzten erlaubten es, weil er auch vorher schon richtig gelegen hatte. Als die Frau schließlich ihre ersten Wehen bekam, hat man sie wieder raus geholt. Und an die Zuchtstation zurück gegeben. Die wahren aber recht überrascht, weil das Kind nach gerade einmal fünfundzwanzig Wochen so weit war geboren zu werden, aber bereits voll entwickelt war. Normalerweise ist das aber erst nach vierzig Wochen.”
     „Und wie hat man erfahren, dass es sich auf alle nicht ausgewachsenen auswirkt?”
     „Nach einiger Diskussion hat man den Jungen schließlich wieder in einen der Tanks gelegt und ihn acht Jahre lang beobachtet, bis er zu einem Knaben herangereift war.
     Verdammt Mavrik soll sogar erkannt haben, dass wie er die Muskeln noch in der Kammer aufbauen kann.”
     „Entwickeln die sich nicht von alleine?”
     „Nein, ganz und gar nicht. Bei den meisten die längere Zeit in einem Tank sein mussten ist sogar festzustellen dass sich ihre Muskeln zurück entwickeln. Die Frau die sie da zwanzig Wochen lang in dem Tank gelassen hatten, hat sich danach richtig schwer getan überhaupt noch auf eigenen Beinen zu stehen.
     Seit diesen Tagen sind unsere Soldaten zwar nicht mehr die hellsten, aber wir haben sehr viel mehr als zuvor. Die Verantwortlichen entschieden letztlich, dass fast alle Frauen in solche Tanks zu stecken seien und auch nie wieder raus geholt wurden.
     Das was Mavric also getan hat, könnte sich schon zu unseren Gunsten entwickeln.”
     „Was ist den vor der Zeit der Tanks gemacht worden?”
     „Etwas ähnliches wie beim älteren Bruder, nur das der Jüngere Bruder bereits seit fast drei hundert Jahren eine künstliche Befruchtung verwendet. Bei der immer nur ganz wenige Spermien von sehr genau ausgewählten Männern direkt in den Eileiter gespritzt werden. Gut, dass wird wohl immer noch so gemacht. Nur wurde dann eben gewartet, bis die Schwangerschaft vorüber war.
     Und wenn eine Frau schlussendlich keine Kinder mehr gebären konnte, musste sie bis zu ihrem Ende eben noch bei der Aufzucht der anderen helfen.”
     „Was bedeutet künstliche Befruchtung? Gibt es den noch eine andere?”
     „Oh ja, es gibt eine sehr viel angenehmere. Aber du bist mir noch etwas zu jung, als dass ich dir dass erkläre. Sicherlich wirst du dir aber irgendwann diese Ehre verdienen und es wie all deine Vorfahren erfahren.”
     „Ich muss also einen Field Conmander töten oder besiegen?”
     „Nein, wie kommst du den da drauf. Es gibt viele Wege sich den Ruhm zu verdienen.
     Vor allem entspringst du aber einer alten Familie die sich noch immer bewiesen hat.”
     „Aber ich muss mir meine Ehrung doch selbst verdienen oder?”
     „Natürlich. Aber du erhellst eine sehr gute Ausbildung und wirst leichter in die Ränge kommen können in dehnen man sich die notwendige Ehre verdienen kann.
     Mandale, du wirst bald an der Waffe ausgebildet und ich werde was ich an Einfluss habe auch geltend machen, dafür zu sorgen, dass du auch auf dem rechten Weg weiter kommen wirst. Aber es ist ganz gleich was ich für dich in de Wege leite, wenn du es nicht schaffst für dich selbst durch deine Taten zu sprechen, dann wirst du ein einfacher Soldat bleiben.”
     „Wie haben sich unsere Ahnen den einst das Ansehen verdient.”
     „Nun, wir sind schon seit rund tausend Jahren Operativs. Mein Vater wurde damals sogar direkt zu einem Ausgebildet, nach dem sein Vater ihm bereits ehe er laufen konnte alles bei gebracht hatte, was er zu einem guten Operativ brauchte. Ich habe dann wiederum auch noch viel von meinem Vater gelernt, dass zu alten Familien Geheimnissen wurde. Und dich werde ich sie auch lehren, wenn deine Zeit gekommen ist.
     Aber zurück zu unseren Ahnen. Großvater hat als junger Gruppenführer einen ganzen Heerzug des älteren Bruders in die Irre geführt, und soweit geschwächt, dass er es schließlich mit seinen Wenigen Männern schaffte, den Zug auszulöschen, ehe dieser ernsthaften Schaden anrichten konnte. Sein Vater beeindruckte einen Operrativ, als er bei einem Konveu seine Kameraden sehr genau dirigierte und sie sicher durch feindliches Land führte. Großvaters Großvater, soll als junger Soldat mit seinem Trupp weit hinter der Front abgestürzt sein. Doch es wurde schließlich ihm zugeschrieben eine wichtige Information und das ganze Team, einschließlich dem Verletzten Kommandanten sicher über die Grenze gebracht zu haben. Dessen Vater hat, es noch vor seiner Ausbildung geschafft, einen neuen Taktischen Ansatz zu ersinnen, eine Feindliche Stellung unversehrt zu übernehmen, auch wenn er vor allem durch die Erfahrungen seines Großvaters die sein Vater noch einmal verfeinert hatte.
     Vor diesen wird es etwas schwieriger, den die ihnen voraus gehenden fünf sollen direkt zu Operatives ausgebildet worden sein. Was einst vor jener Tage war, gehört heute bereits zum Grundwissen eines jeden einfachen Gruppenführers. Und die Errungenschaften unserer frühen Vorfahren, deren Linie schließlich aus dem Herzen unseres einstmals sehr viel schönerem Heimatland stammend, direkt bis zum ersten aller Operatieves zurück ging, der zur Gegenwehr gegen die Abspallter einer heute unbedeutend gewordenen Insel weit draußen auf hoher See berufen wurde. In den Jahrhunderten zuvor, liegt es nahe, das unsere Ahnen, bereits geniale Strategen waren, die ihrer Zeit bereits immer wieder voraus wahren. Doch schon seit vielen Generationen ist sich unsere Familie, dass es einmal einer der unseren sein wird, dem es Gelingt, unsere Feinde nieder zu ringen und so weit mit dem Rücken an den Abgrund zu treiben, dass sie sich alle unterwerfen oder vergehen werden.
     Ich habe meine großen Tage gehabt. Habe viele Feldherren die sich mit mir zu messen hatten verzweifeln lassen und schlussendlich tausende von Soldaten samt Ausrüstung gedreht gegen ihre eigenen Linien vor zu gehen, und noch viel mehr Einheiten und Truppen schließlich zerschlagen.
     Nur ein einiges Mal musste ich mir eingestehen, dass ich eine Mission nicht mehr entsprechend der ersten Zielsetzung umsetzen konnte. So tat ich was jeder gute Stratege am Ende tun muss, ehe er sich zurückzieht. Ich habe verhindert dass der Feind erhielt was uns als Beute zugestanden hatte. Dach dieser Mission, bestritt ich noch fünf große Schlachten, bis es mir schließlich gelang den Field Commander den ich schon einmal gefangen hatte, zu töten.
     Nach dieser Mission wurde meinem ersuchen, eine Familie mit der mir schon einst geschenkten zu gründen und die Verwaltung unserer Hauptstadt zu übernehmen ersucht.
     Es wird also nicht mehr an mir liegen, in diesem Krieg den nahen Sieg zu erringen. Dis wird ganz alleine einmal dein verdienst sein.”

Soldaten Handwerk

     Am nächsten Morgen wieder von seinem Vater noch tief in der Nacht zu seinem Lehrer gebracht worden seiend, verabschiedete sich dieser jedoch nur noch von dem jungen Mandale und führte ihn an den Rand der Stadt zu einer kleinen Kaserne. Nur wenige dutzend Rekruten, machten dort gerade ihre Übungen im Kampf ohne Waffen, während nur fünf Ausbilder über sie wachten. Direkt von einem der Ausbilder bemerkt worden seiend, da sie sich einige Momente lang neben die Truppe gestellt hatten und zusahen, kam dieser auch bereits zu ihnen, kaum da er einen kurzen Befehl gebellt hatte, und sprach ganz entspannt, höflich mit ihnen:
     „Wie kann ich ihnen helfen?”
     „Dass hier ist der junge Herr Mandale Karmule, der Sohn des Stadtoperative. Im sinne seines Vaters nahm ich vergangene Woche den Kontakt da es zeit wird dass der wohl beste Schüler den sowohl ich als auch schon eine Reihe anderer Lehrer zuvor hatten, eine Ausbildung an der Waffe genießen wird.”
     „Was wurde ihnen den bislang vermittelt Herr Karmule.”
     „Vor allem Geschichte, Wirtschaft und Politik.”
     „Nun ich bin sicher, ihr Wissen wird auf alle diesen Gebieten bereits deutlich besser sein, als das meine noch eines jeden anderen dem sie hier begegnen werden.
     Darf ich davon ausgehen, dass sie auch des Lesens und Schreibens fähig sind?”
     „Ja Sir, ich hielt dies für selbstverständlich.”
     „Bei weitem nicht. Wir lehren es unsere Schüler hier zumeist erst mühsam, da unsere Absolventen gänzlich eine Herkunft haben wie auch sie und somit auch eine Veranlagung haben sollen es in unserer Welt einmal weit zu bringen.
     Die Meisten Soldaten werden jedoch bei weitem nicht so gut ausgebildet.”
     „Wie sieht es um ihre Körperliche Fitniss aus und wie gut, können sie Befehle ausführen.”
     „Sir ich wurde erzogen gehorsam zu sein und auch einige Distanzen gehen zu können.”
     „Dann sollten sie sich dies beibehalten. Befehlsverweigerung, führt oft zu einem eher frühen Ende.
     Wandern zu können ist je eine schöne Sache. Hier werden sie jedoch lernen müssen, dass man auch mit schwerem Gepäck das Tempo halten muss, und auch mal einen ganzen Landstreifen im Laufschritt durchqueren muss.
     Haben sie schon einmal eine Waffe geführt?”
     „Nein Sir.”
     „Nun, dann wirst du dies hier schon noch lernen, all zu kompliziert ist dass ja nicht.
     Dass Problem ist ja viel mehr, das Wissen auch anzuwenden, doch im Krieg heißt es ja schließlich, du oder der Feind. Und die meisten ziehen es dann doch vor dass es der Feind ist für den der Weg endet.
     Nun, schön. Da sie kein Gepäck dabei haben, das erst noch verstaut werden muss, folgen sie mir am besten gleich mal.”
     Kein Wort davon sagen müssend, dass er ihn nun testen wollte, wand sich der Ausbilder noch einmal dem Lehrer zu nickend, zur linken und lief schließlich los kaum, da Mandale eingelenkt hatte und neben ihn getreten war. Im Laufschritt folgten sie einem Pfad der innerhalb der Mauern, durch die Akademie die zwar einst vor den Toren der Stadt errichtet worden war, doch bereits seit langem, von deren Vorstädten so dicht umgeben war, dass die Häuser biss an ihre Wände heran gebaut wahren und es den einstigen Pfad um die Anstallt nicht mehr gab. Als nur einige Teile des Pfades durch die Gemeinden bebaut wurden, so erklärte ihm der Ausbilder, währen sie noch auf die Straßen ausgewichen, doch die dann angesiedelten Zivilisten hätten sich zu sehr daran gestört, dass junge Soldaten durch ihre Straßen liefen, als sei jenes neben einer Akademie so überraschend gekommen. Seit Jahren schon protestierten sie immer wieder gegen die Akademie, mit den Fadenscheinigen Argumenten, es könne je nicht sein, dass man so eine Einrichtung mitten in bewohntes Gebiet bauen würde, obwohl es die Zivilisten wahren, die sich vor allem wegen der Akademie hier angesiedelt hatten, wo ihre Kinder ausgebildet werden konnten und viele von ihnen auch Arbeit gefunden hatten. Doch die diese Schwachsinnigen würden ja auch gegen die Rüstbetriebe demonstrieren, die seit jeher in dem sich vor der Stadt öffnenden Osttal befanden, doch nun auch von den Wohnungen ihrer Arbeiter umringt wahren, als dass sie selbst schon gar nicht mehr gesund wachsen konnten. Es war dem Ausbilder einfach unbegreiflich mir welchem recht sich diese Spinner, einfach nur aus Bequemlichkeit neben solchen Einrichtungen in dehnen sie dann Arbeiten konnten nieder ließen, und dann einfach gegen sie protestierten. Schließlich währe doch zu erwarten gewesen, dass sich die Rüstindustrie verändern. Und auch dass sie wachsen musste in dieser Vom Krieg beherrschten Wellt konkurrenzfähig zu bleiben, oder sollten sie dem Feind den zu winken und zu rufen, er möge doch mal bitte eine Weile warten, sie müssten erst einmal dafür sorgen, dass ihre nun Arbeitslosen Zivilisten versorgt währen, ehe sie sich darüber Gedanken machen könnten wo sie neue Munition herstellen konnten. Doch vor allem diese Würdenträger, die direkt vor seiner Nase, der er niemals eine Frau bekommen würde siedeln mussten ihre Familien zu gründen. Doch es sei ihm eine Genugtuung, dass sich die Welt wandelte und all diese Idioten ihre ach so schönen und offen gebauten Häuser aufgeben mussten, weil sie vor dem Sturm keinen Schutz boten. Doch vor allem, gab es nun auch deutlich weniger von ihnen, da man natürlich erst auf den Sturm reagieren konnte, nach dem die ersten Ausläufer gekommen waren und für viele jede Hilfe zu spät. Während nur einer getriebenen Runde, die der Ausbilder neben ihm her lief, ein völlig neues Bild über die Entwicklung der Stadt erhaltend, dass ihm so nie bewusst geworden war, lange seine Lehrer Zivilisten gewesen waren. Und auch die Stadt selbst hielt sich mit Aussagen über den Rückgang ihrer Villengebiete eher bedeckt. Am ende der Runde schließlich von seinem Ausbilder tiefer in die Akademie geführt worden seiend, gingen sie in eine große Halle die vor allem Lang war ohne von Säulen oder ähnlichem unterbrochen zu werden. An einem gekennzeichneten Gang am Rand der Halle bleibend, der offen in die Halle überging, bleibend, wies der Ausbilder dem jungen Mandale eine Richtung in die er sich zu wenden hatte und gab ihm eine Pistole, während er ihm erklärte was nun zu tun war.
     „Dies ist eine der einfachsten Waffen, die jeder Militärangehörige neben seinen Messer immer dabei haben sollte. Sie ist eine Waffe auf eher kurze Distanzen, nicht aber für den Nahkampf. Es gibt unterschiede in den Modellen, aber die Standart Soldatenpistole hat sechzehn Schuss. Sind diese Verbraucht, entriegelt das Magazin hier und zieht es raus. Das schnellste ist es ein neues bereits gefülltes Magazin ein zuführen, doch es ist natürlich auch möglich neue Kugeln von oben auf das Magazin drauf zu stecken. Jeder Soldat wird dir jedoch bestätigen, dass dies am besten jeden Abend, in einer Pause gemacht werden sollte. Es ist nicht nur peinlich wenn dir die direkt verfügbare Munition in einem Gefecht ausgeht, weil du deine Magazine nicht rechtzeitig aufgefüllt hast sondern viel mehr ist es egal aus welchem Grund es vorkommt äußerst gefährlich! Denn von dem Moment an an dem du deine letzte Kugel verschossen hast bis zu dem an dem wieder eine im Lauf hast, könntest du nicht einmal einen dahergekommenen Feind erschießen ehe er dich erschießt. Klar soweit?”
     „Rechts Magazin raus und immer eine Geladene Waffe haben. Simpel und sinnvoll. Doch Sir, eine Frage. Mir ist bei meinem Vater nie eine Waffe auf gefallen.”
     „Sicherlich wird er sein Messer auch gut verstaut haben. Viele tragen es am Knöchel. Und die Pistole wandert bei Offizieren gerne mal in einen Halfter unter der Jacke. Dass sie an der Hüfte zu führen währe ist ja nicht vorgeschrieben.
     Dein Vater ist jedoch auch kein aktiver Kommandant mehr, jedenfalls nicht im Feld. In der Hauptstadt eines ganzen Kontinentes geht man eigentlich von eher wenigen Feinden aus. Sollte doch mal einer bis hier her kommen würde er so bedauerlich es auch immer sein mag, wahrscheinlich die meisten aus dem Hinterhalt überraschen können ohne dass sie angemessen reagieren.
     Ein Beispiel. Wir haben hier Waffen. Diese Waffen sind geladen und jederzeit bereit ihre Aufgabe zu erledigen. Nämlich zu verletzten und zu töten. Würde hier aber nun ein feindlicher Soldat rein kommen, müssten wir ihn erst einmal erkennen. Den es ist davon auszugehen, dass er eine unserer Uniformen tragen wird. Er könnte als mit der Hand an der Waffe bis an uns herantreten ohne dass wir auch nur auf die Idee kämen ihn aufzuhalten. Und dass nur weil wir auch als Soldaten immer noch Menschen sind und unter verbündeten nicht jeden anhalten, den wir mal kutz aus den Augen verloren hatten und nicht persönlich kennen.
     Alles was wir ihnen hier beibringen her Karmule, ist für das Schachtfeld und den Krieg da draußen, der möglichst weit weg ist, gedacht.
     Aber nun bitte etwas Konzentration.
     Ihre Waffe ist zurzeit noch gesichert.
     Dieser Hebel hier auf der linken Seite wählt die Betriebsart der Waffe. Nach hinten, also zu ihnen ist die Sicherung, damit die Waffe im Lager nicht einfach losgehen kann.
     Ihre Waffe hat auf der oberen Position noch den Einzelschussbetrieb. Für jedes mal ziehen am Abzug wird ein Schuss abgegeben. Wie der Name bereits sagt. Darüber hinaus gibt es Waffen die dann weiter nach vorne geschoben kurze Salven oder durchgehend schießen. Dies sind jedoch vor allem Gewähre. Generell je weiter nach vorne der Hebel zeigt, des do mehr wird geschossen.”
     Eine kurze Pause machend, wartete der Ausbilder ab, ob Mandale Fragen stellen würde, ehe er schließlich fort fuhr:
     „Sehen sie die Zielscheibe dort vorne, die wie ein stilisierter Mensch aussieht?
     Gut, dann richten sie die Waffe mit dem Lauf auf die Zielscheibe und entsichern sie.”
     Den Hebel umlegend, richtete Mandale die Waffe vor sich weg der Zielscheibe entgegen und wartete schließlich, dass der Ausbilder fort fuhr:
     „Gut. Pressen sie ihre Arme durch und stell sie sich sicher hin.
     Sorgen sie nun dafür dass wenn sie über die Waffe hinweg sehn, dass diese kleine Nadel hier mit dieser Nut und deinem Ziel eine Linie bilden.
     Und dann geben sie einen Schuss ab.”
     Den Abzug schließlich nach einem Moment der Konzentration und des Zielens ein einzelnes mal gegen dessen Widerstand zurückziehend, ließ er ihn wieder los, da ein Schock durch die Waffe lief und sie zurück gerissen wurde. Die Pistole schließlich wieder halten könnend, da sie gegen Decke irgendwo hinter der Zielscheibe zielte. Die Scheibe schließlich genau wie auch der Ausbilder musternd, fand er schließlich ein winziges Loch mitten im Kopf der Scheibe wieder.
     „Ein beeindruckender Schuss. Aber sie haben nicht auf den Kopf gezielt, oder?”
     „Nein, eher auf den Bauch.”
     „Nun gut, was sie eben erlebt haben ist der Rückstoß der entsteht wen die Kugel geschossen wird. Anfersich, wird er stärker je größer die Kugel ist und je schneller sie weg geschossen wird.
     Dass die Waffe nun so weit nach oben Zeigt, verrät uns dass sie sie nicht richtig fest gehalten haben. Egal. Hallten sie die Waffe noch einmal richt fest und versuchen sie es erneut.”
     Die Waffe beim zweiten Mal besser halten könnend, wippte sie kaum einen Moment hochgerissen bereits wieder in ihre Ausgangposition zurück.
     „Merken sie den unterschied?”
     „Meine Handgelenke tun viel mehr weh?”
     „Dass ist das Problem. Mann darf nicht gegen die Energie der Waffe ankämpfen. Sie wird in den meisten Fällen gewinnen.
     Nein, wenn der Rückstoß kommt, dämpfen sie ihn mit ihrem ganz Arm. Mit der Zeit werden sie schon den richtigen Weg finden als dass der Lauf stetig auf ihr Ziel gerichtet ist und sie sich nicht verletzten.
     Aber je mehr sie die Waffe gebrauchen, des do mehr gewöhnen sich ihre Arme auch daran.
     Versuchen sie mal die Waffe nicht ganz so verkrampft sondern etwas entspannter zu halten, als dass sie auch an ihren Handballen stoßen kann und nicht von vorne rein an jenen gepresst ist. ”
     Noch einen Schuss auf die Scheibe abgebend, und dabei versuchend die Tipps um zu setzen, feuerte er schließlich aufgefordert weiter versuchend möglichst immer wieder den gleichen Punkt zu treffen, bis der Lauf zurück blieb und das Magazin geleert war.
     „Gut, nehmen sie das Magazin raus und dann kommen sie mit, wir wollen uns die Scheibe mal genauer ansehen.”
     Die zehn schritte auf die Scheibe zu gemacht habend, löste der Ausbilder diese aus ihrer Halterung und kehrte mit Mandale auf den Gang zurück sich die Verteilung der Löcher an zu sehen wie sie zwar überwiegend in einem weiten Pulk um die Mitte des Bauches herum lagen, aber auch einige völlig ausrissen:
     „Nun, da werden sie noch etwas zu üben haben. Aber für den Anfang ist das in Ordnung. Es sei den sie wollten ein Scharfschütze werden, dann müsste ich ihnen nun mitteilen, dass ihnen einfach das notwendige Talent fehlt.”
     „Sir, lässt sich das so schnell erkennen?”
     „Nun ja, es ist keine exakte Wissenschaft, doch zumeist können ältere Ausbilder wie ich es einer bin, dank ihrer Erfahrung recht gut abschätzen, wozu jemand taugt, und bei ihnen würde ich weder auf einfachen Soldat noch auf einen Scharfschützen tippen.
     Aber nun genug des Ganzen, es wird Zeit, dass wir sie zu den anderen Rekruten bringen. Schließlich sollen sie hier ja das Verhalten im Feindland und unter Soldaten erlernen.”
     „Sir, wie lange wird diese Ausbildung dauern?”
     „Nun, dies ist ja nur eine Grundausbildung, und wird auf zwei Jahre geplant.
     Danach zeigt sich dann ob sie zur weiteren Ausbildung taugen und wen ja, folgt dann eine entsprechende Weiterbildung. Die kann zwischen einigen Tagen und selbst noch einmal Jahren betragen. Nach der Ausbildung werden sie dann einem neuen Kommandanten entsprechend ihrer letztlichen Ausbildung zugeteilt,”
     führte der Ausbilder Mandale bereits wieder aus der Schießhalle hinaus zurück auf den Hof, wo die Rekruten endlich mit den Nahkampfübungen aufhörten und ihren Ausbildern in die flachen Saale der umliegenden Häuser folgten. Vom Ausbilder noch direkt an dass Ende eines der Ströme gebracht worden seiend, ehe dieser schließlich an den Rekruten vorbei trat und dem Ausbilder noch darauf hinwies, er nun einen weiteren Rekruten hätte. Endlich im Saal angekommen und einen Platz irgendwo an einem der mittleren Tische die in Vierergruppen in drei reihen hintereinander aufgestellt waren gefunden habend, ließ Mandale seine Blicke durch den Seel über etliche alte Uniformen wandern, die so gar nicht eine gemeinsame Linie haben wollten, davon abgesehen, dass sie alle in der ein oder anderen Umgebung eher schwerer zu erkennen sein sollten, während er Ausbilder seine erste Frage stellte, ehe er schließlich nach vorne Blicke, da einer der Rekruten sie endlich beantwortete:
     „Dann mal sehen ob vom letzten mal etwas hängen geblieben ist?
     Wer kann mir sagen, was beim älteren Bruder die Hauptunterschiede der Felduniformen zwischen Offizieren, Soldaten und etwa Kriegern sind.
     Na kommt schon, ich würde gerne auch mal von den Anderen etwas hören.”
     „Sir, ”
    
     [schwester rotbräunlich, älerer Bruder gelbbräunlich und jüngerer Bruder gelbgrünlich] [während der Ausbildung verfällt die Siedlung und im Tal entstehen neue durchgehenden Bunkergebäude.]
     [Mandale soll normal ausgebildet werden]
     Mandale Karmule Hauptfigur Orea Karmule Frau, stirbt bei der Geburt von Mara. Mara Karmule Tochter
     Alicia Hecks als Kind, Anstoß zu einem Operative ausgebildet zu werden. Erele Hecks als Kindermädchen / Frauenersatz

Ein Kundschafter

     [Er wird nach seiner Grundausbildung durch den Einfluss des Vaters zu einem Kundschafter ausgebildet.] [Er begegnet Alicia. Weil er das Kommando übernimmt, wird die Verfügung seines Vaters wirksam.]

Elite
Grundwissen

     [Im wird auf dem Schiff erklärt, was es heißt ein Operative zu sein.]

Präsidenten Tochter

     [Er lernt Orea seine Frau kennen.]

Die Lehre der Taktik

     [Ihm wird alles über Taktik in den Schädel gebrügelt.]

Kommandieren
     [Er lernt Soldaten zu kommandieren, dabei begegnet er dem Piloten Michael und teilt in der Heimartgarde zub]

Familie
     [Mara wird geboren und Orea stirbt. Mandale wird vom Präsidenten als eigener Sohn anerkannt. Etwas später verirbt ihm der Vater durch sein Tod die Goldene Uhr.]

Neue Welt
Die Flut

     [wie er und Mara die erlebe im Presidetenbunker erleben.]

Erele

     [Die Begegnung mit Hecks]

Die Hauptstadt

     [nach dem sie lange im Land suchen wahren, kehren sie schließlich in die Hauptstadt zurück. Wo bekanntelich gerade der nächste Ärger wartet.]

Fruchtlose Schlachten

     [Immer öfters Fern, von zuhause muss er mit ansehen wie der ältere Bruder trotz dauernder Niederlage einfach nicht schwächer werden will.]

Die Schwester
Mustang

     [Nach dem er Hecks entlaft hat, ist er ein wenig in Unknadegefalln und soll den Bau einiger Bunker bei der Schwester beaufsichtigen.]

Aufgaben fürs Leben

     [Er muss erkennen, dass er mehr seiner Tochter verpflichtet ist als dem jüngeren Bruder. So dient er fortan Mustang.]

Abschied

     [Mara verlässt ihn und Mustang kommt vorbei auf dem Weg die Uhr zu holen.]

Das letzte Gefecht

     [Kurz nach dem Mustang auf dem Rückweg vorbei kommt, lässt er seine Truppen gegen die des jüngere Bruder ausrücken.]
Die letzten Neuigkeiten zeige alles an.
Hallo da draußen.
Unsere Probleme mit dem Mailserver konnten mittlerweile gelöst werden :)

So sehen sie aus, die beiden wichtigsten Exemplare von Sól 11/1 alpha.
bild

Ist es eigentlich nur ein Zufall oder sind viele der überdurchschnittlich intelligenten Frauen, Vegetarierinnen? Oder nur sind die die mir über den Weg laufen?

Euer Franz Heiß
Guten Morgen liebe Besucher.
Leider spielt uns die Technik zur Zeit einige Streiche, beim Empfang von eMails.

Ihre eMails kommen zwar noch bei unserem Server an. Aber dort hängen sie Fest.
Ich bitte um Verständnis dass ich aktuell nicht auf eMails reagiere, weil ich sie nicht normal lesen kann.

Wir arbeiten aber an dem Problem und sobald es gelöst ist werde ich natürlich auch alle eMails noch lesen.

Euer Franz Heiß
Meu meu.
Es ist nur ein Anfang, und wie wohl alles in dem Begleitbuch zum Sólanerzyklus habe ich noch viel Arbeit vor mir.

Doch heute habe ich die Eingebettete Geschichte der Dystopia Reihe, so weit wie ich sie bereits geschrieben habe, hinzugefügt.

Euer Franz Heiß
Ostern ist rum, und ich hatte am Samstag nach der Arbeit die rechte Inspiration das erste Kapitel von Paracus zu schreiben.

Mehr Mahls hatte ich schon angefangen zu beschreiben wie Paracus zum ersten mal erscheint und auf die kleine Blütenfee Diara trifft.

Es scheint aber es muss noch ein wenig dran gefeilt werden auch eine richtige Kindergeschichte daraus zu machen.
Noch meinen die meisten der Wenigen die sie lasen, sie wäre frühstens für Kinder ab 6 geeignet, oder gleich gar nicht.

Aber es ist ohnehin ein Künstler gesucht, der die Bilder zu ihr mahlt. Wer also will kann also nach ihr fragen.

Euer Franz Heiß
Passend zum K-Freitag, regnet es.
Naja, so hatte ich genug Zeit, weiter nach unserem Server zu sehen.

Nach gewissen Problemen und doch mehr Neuerungen als wir dachten, haben wir es aber schließlich im Laufe des Morgens geschafft als letztes auch den eMail-Server wieder herzustellen.

Wir können nun also wieder eure Nachrichten empfangen.

Ich wünsche euch ein Sonniges Wochenende.
Euer Franz Heiß
Mehr im Arciv zeige alles an.